Die Craniosacrale Therapie ist eine sanfte Art eine große Anzahl chronischer und akuter  Beschwerden zu lindern und zu heilen. In der Erfahrungsheilkunde nutzt man diese Therapieform bei Erschöpfungszuständen, zur Geburtsvorbereitung, bei Gelenkproblemen, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Rückenschmerzen, Stress, Zähneknirschen und bei Babys (nach schweren Geburten, Kaiserschnitten, Frühgeburten, Schreibabys).

Als Ihre Therapeutin nehme ich die Spannungen in Ihrem Körper durch sanfte Berührung wahr. Sie werden vielleicht merken, wie manche Körperbereiche warm oder kalt werden, sich an- oder entspannen, wie starke Gefühle in Ihnen aufsteigen. Wir werden zusammen die Bedeutung dieser Reaktionen Ihres Körpers untersuchen. Sie werden so ein anderes, ein neues Verständnis für sich und Ihre Beschwerden bekommen und somit auch das Handwerkzeug um akute und chronische Beschwerden nachhaltig zu lindern.

Craniosacrale Therapie – was ist das?

Die Craniosacrale Therapie wurde von Dr. Sutherland auf Basis der Osteophatie entwickelt. Mit dieser sehr behutsamen Methode werden heute Heilprozesse unterschiedlichster Art sehr erfolgreich unterstützt.
Alles Leben ist Tanz (Richard Alpert).

Alles im Universum ist in Schwingung vom Atom bis zum äußersten Rand des Universums.

Da verwundert es nicht, dass auch das Nervensystem schwingt: im craniosacralen Rhythmus.

Er entsteht durch die Produktion und den Fluss des Liquors. Diese Flüssigkeit schützt und nährt das Gehirn und pulsiert in 6-12 Zyklen vom Kopf (Cranio) über die Wirbelsäule bis zum Kreuzbein (Sacrum) und zurück. Daher der Name Craniosacral.

Ein ausgebildeter Craniosacral-Therapeut kann anhand der verschiedenen Pulsqualitäten (ähnlich der chinesischen Pulsdiagnose, nur mit dem CS-Rhythmus) Auskünfte über verschiedene Organe, Knochen und Gewebe bekommen.

Einschränkungen und Blockaden des craniosacralen Systems (entstanden z. B. durch Unfälle, Geburtstraumen, emotionalen Dauerstress etc.) werden durch die regelmäßige Behandlung aufgehoben. Das zentrale Nervensystem wird unterstützt, Selbstregulation, Selbstheilungskräfte und Immunsystem werden gestärkt.

Der CS-Rhythmus ist sehr subtil, daher führt die Behandlung gleichzeitig zu einer verbesserten Körperwahrnehmung / einem verbessertem Körperbewusstsein für den Klienten. Dies ist ein angenehmer Nebeneffekt, der gerade auch für Schauspieler und Tänzer interessant ist.

Da Craniosacral sehr weitgreifend wirkt, kann es sein, dass sich im Laufe von einigen Behandlungen verschiedene Beschwerden auflösen oder verringern: so können z. B. Rückenschmerzen behandelt werden und gleichzeitig nehmen Schlafstörungen ab.

Indikationen für eine Behandlung sind: Erschöpfungszustände, Geburtsvorbereitung, Gelenkprobleme, Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Rückenschmerzen, asymmetrische Gesichtszüge, Stress, Zähneknirschen u. v. m.

Dauer: je 60 min – Preis 75,00 €
(Abrechenbar mit Zusatz- oder bei priv. Krankenversicherung)

Meine Arbeit mit Babys

Manchmal schreien Babys, haben offensichtlich Schmerzen und wir wissen nicht warum. Zu sehen, dass das Baby weint und nicht zu wissen, wie man helfen kann, ist schwer auszuhalten.

Warum schreien Babys?

Oft ist der Grund der Geburtsvorgang. Vielleicht war es eine Frühgeburt, ein Kaiserschnitt, die Geburt sehr kurz oder sehr lang, eine Zangen- oder Saugglockengeburt? Während der Geburt herrscht ein enormer Druck auf die Nähte und Knochen des kleinen Schädels. 

Ist die Geburt schwierig, können die Schädelnähte durch den Druckunterschied in sich zusammen fallen. Dazu kommt der Geburtsschock, der z.B. bei Kaiserschnitten oft sehr ausgeprägt ist. Das kann zu Schmerzen, Unruhe, Koliken und Entwicklungsverzögerungen führen.

Wie helfe ich?

Mit sanften Berührungen nehme ich Kontakt auf und befreie das Gewebe des Babys von Schocks, Traumata, Verschiebungen und Spannungen. Bei so kleinen Babys wirkt Cranio sehr schnell – so kann ich bereits mit ein bis drei Sitzungen viele Probleme sanft und schmerzfrei lösen – und so dem Kind und auch der Mama helfen.  

Zu empfehlen ist die craniosacrale Therapie auch bei Schrei- und Spuckkindern, bei Schiefhalssyndromen, starken Blähungen, Schlafstörungen oder Knochenschiefhaltungen (verdrehte Wirbelsäule, unterschiedlich lange Arme und Beine). Ebenso bei Babys, die nicht trinken können  oder sehr unruhig sind.

Warum hilft Cranio bei Babys so gut?

Meine Kollegin Susanne Charissée Tara sagt zu Recht, craniosacrale sei homöopathische Körperarbeit. Diese sanfte Körpertherapie löst sowohl körperliche als auch seelische Blockaden, indem sie zum Ursprung der Beschwerden zurückgeht. Dabei geht es nicht darum, etwas gerade zu rücken oder passend zu machen. Sondern ich als Therapeut gehe in die „falsche Bewegung“ des Knochens oder der Seele und dadurch kann sich das System entspannen und selbst heilen.  

Wie oben erwähnt, herrscht während der Geburt ein enormer Druck auf die Nähte und Knochen des Schädels. Im Normalfall arbeitet sich das Baby mit dem Kopf durch den Geburtskanal und bereitet so den Körper und die empfindlichen Schädelnähte auf den Druckunterschied außerhalb des Mutterleibes vor. Bei einem Kaiserschnitt geht alles sehr schnell. Die Schädelnähte fallen durch den rapiden Druckunterschied in sich zusammen. Zusammen mit dem Geburtsschock, der bei Kaiserschnitten oft sehr ausgeprägt ist, kann dies zu Schmerzen, Unruhe, Koliken und Entwicklungsverzögerungen führen, später selbst zu ADHS.

Bei Saugglocken- oder Zangengeburten, aber auch bei sehr langen oder extrem schnellen Geburten können die Knochen des Schädels verschoben sein. Und auch wenn es sich nur um wenige Millimeter handelt – der Körper ist durch Muskulatur und Sehnen miteinander verbunden. Das heißt, wenn am Kopf ein Knochen schief sitzt oder blockiert ist, kann sich das auf die Wirbelsäule auswirken, wenn der Kiefer fest sitzt, wirkt das auf die Hüftgelenke. So haben z. B. Menschen, die über Jahre mit den Zähnen knirschen, häufig Probleme mit dem Hüftgelenk oder den Knien.

Nicht jede Geburt zieht automatisch einen Behandlungsbedarf nach sich. Ich empfehle jedoch einen einmaligen Check in den ersten Wochen. Kleinen Wesen, die Schwierigkeiten haben auf unserer Welt anzukommen, kann ich so schnell und sanft helfen – mein jüngster Patient war sechs Tage alt.

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